Niedersachsen: Kabinett beschließt Masterplan Krisenmanagement

Niedersachsens Landesregierung ordnet ihr gemeinsames Krisenmanagement neu. Das Kabinett hat am Dienstag, 3. November 2026, einen Masterplan Krisenmanagement beschlossen, teilte die Niedersächsische Staatskanzlei mit.

Eingeflossen sind laut Landesregierung die Erfahrungen der vergangenen Lagen, insbesondere aus dem Hochwasser 2023/2024. Auch die aktuelle Sicherheitslage in Deutschland und Europa habe zu einer Weiterentwicklung des Plans geführt.

Einheitliche Strukturen in allen Ressorts

Neben dem ressortübergreifenden Landeskrisenstab und dem operativen Kompetenzzentrum Krisenmanagement legt der Masterplan jetzt einheitliche Strukturen für das Krisenmanagement in allen Ressorts und der Staatskanzlei fest. Künftig sollen aus allen Ressorts Mitarbeitende im Krisenmanagement eingesetzt werden.

Die Ausbildung aller Beteiligten wird auf die zwischen Bund und Ländern abgestimmte „standardisierte ebenenübergreifende Krisenmanagementausbildung“ ausgerichtet. Die zentrale Aus-, Fort- und Weiterbildung der im Krisenmanagement eingesetzten Beschäftigten übernimmt das Niedersächsische Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz.

Wie berichtet, beteiligt sich Niedersachsen noch bis Freitag, 6. November 2026, an der Krisenmanagementübung LÜKEX.

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