IHK Hannover: US-Zwischenwahlen wecken Hoffnung auf Planungssicherheit

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Die IHK Hannover sieht nach den Zwischenwahlen in den USA Hoffnung auf mehr Planungssicherheit für niedersächsische Unternehmen im US-Geschäft.

Das sich abzeichnende Ergebnis der Midterm-Wahlen wecke in Europa die Hoffnung auf eine Rückkehr zu verlässlicheren transatlantischen Handelsbeziehungen, teilte Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt am Mittwoch, 4. November 2026, in einem ersten Statement der IHK Hannover mit. „Das wäre durchaus ein Gewinn.“ Die IHK bezieht sich dabei auf die sich abzeichnende politische Machtverschiebung in Senat und Repräsentantenhaus.

„Das größte Problem für die niedersächsischen Unternehmen im US-Geschäft ist die Unsicherheit.“Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Hannover

Zweifel am Turnberry-Deal

Mehr als die Hälfte der Betriebe glaube nicht, dass der Turnberry-Deal zwischen EU und USA eine dauerhaft gültige Vereinbarung sein werde, so Bielfeldt.

6,57 Mrd. Euroniedersächsische Exporte in die USA im Jahr 2025, laut IHK Hannoverrund 7,34 Mrd. Euroniedersächsische Exporte in die USA im Jahr 2024, laut IHK Hannover

Laut IHK sind die niedersächsischen Exporte in die USA seit dem Amtsantritt der jetzigen US-Regierung um 10 Prozent zurückgegangen. Der Turnberry-Deal habe keine Erleichterung geschafft: Auch im bisherigen Verlauf des Jahres 2026 hätten die Exporte nicht wieder zugelegt, sondern auf dem niedrigeren Niveau verharrt.

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