Im Umland von Hannover sollen am Sonntag und am Montag erneut ganztägig die Busse stillstehen.
Die Gewerkschaft Verdi verlängert den Arbeitskampf bei der Regiobus und will den gesamten Busverkehr der Regiobus Hannover GmbH am Sonntag, 8. November 2026, und am Montag, 9. November 2026, bestreiken. Das teilte die Üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG am Mittwoch, 4. November 2026, mit. Wie berichtet hatte Verdi für diese Woche bereits Warnstreiks an einzelnen Betriebshöfen angekündigt.
Auch SprintH-Linien werden bestreikt
Betroffen sind laut Üstra vor allem die Städte und Gemeinden im Umland der Region Hannover. Bestreikt werden auch die von der Regiobus betriebenen SprintH-Linien 300, 400, 500, 600, 700 und 900, die die Umlandkommunen mit der Innenstadt verbinden.
Die Subunternehmen der Regiobus werden nicht bestreikt. Fahrten auf Regiobus-Linien, die sie durchführen, verkehren also planmäßig. Auf einzelnen Fahrten kann es nach Angaben der Üstra dennoch zu Verzögerungen oder Ausfällen kommen.
Am Montag trifft es auch Üstra-Busse
Die Stadtbahnlinien der Üstra sind vom Streik nicht betroffen und fahren regulär. Im Busverkehr der Üstra kommt es am Montag, 9. November 2026, jedoch ebenfalls zu Einschränkungen, weil Verdi auch den Betriebshof Mittelfeld solidarisch mitbestreiken will.
Dadurch kann es im hannoverschen Stadtverkehr zu Verzögerungen und Ausfällen auf einigen Fahrten dieser Buslinien kommen: 100, 200, 120, 121, 123, 124, 125, 127, 128, 129, 130, 134, 137, 330, 340, 341, 346, 363, 371, 372, 373, 390, 581, 631 und 800.
S-Bahn- und Regionalbahnlinien sowie das On-Demand-Angebot Sprinti sind nicht vom Streik betroffen.
Welche Fahrten tatsächlich stattfinden, zeigen laut Üstra die Fahrtauskünfte der Üstra-App und die Fahrplanauskunft auf uestra.de am Morgen des jeweiligen Streiktags.
Bildquellen
- S-Bahn im Bahnhof Hannover Messe/Laatzen: Clic, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
- ICE 2 am Hauptbahnhof Hannover: Falk2 / Wikimedia Commons
- S-Bahn der Linie S51 im Hauptbahnhof Hannover: Clic
Nachrichten, Warnungen und Termine aus Hannover und der Region: Folgen Sie der Hannoverschen Rundschau auf Instagram und Facebook.
Auf Instagram folgenAuf Facebook folgenSie lesen gern lokale Nachrichten aus der Region Hannover? Wählen Sie die Hannoversche Rundschau bei Google als bevorzugte Quelle. Dann sehen Sie unsere Meldungen unter „Schlagzeilen“ häufiger.
Hannoversche Rundschau bei Google bevorzugen