Hauptbahnhof Hannover: Messerverbot gilt bis Ende November weiter

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Im Hauptbahnhof Hannover bleibt das Mitführen von Messern und Waffen auch im November verboten. Die Bundespolizeidirektion Hannover hat ihre Allgemeinverfügung bis einschließlich Montag, 30. November, verlängert. Der neue Zeitraum beginnt am Sonntag, 1. November, um 0 Uhr und endet am 30. November um 24 Uhr.

Das Verbot umfasst gefährliche Werkzeuge, Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie Messer aller Art. Es gilt grundsätzlich für alle Personen. Ausnahmen sind in Ziffer 3.2 der Allgemeinverfügung geregelt.

Bahnsteige gehören dazu, Raschplatzhalle nicht

Das Verbot erstreckt sich auf den gesamten Gebäudeteil des Hauptbahnhofs einschließlich der Bahnsteige. Ausgenommen sind die Raschplatzhalle und die Niki-de-Saint-Phalle-Promenade. Einsatzkräfte der Bundespolizei überwachen die Einhaltung.

Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit einem Platzverweis, einem Bahnhofsverbot oder einem Beförderungsausschluss rechnen. Unabhängig von einem möglichen Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Waffengesetz ist bei uneinsichtigen Personen auch ein Zwangsgeld möglich.

Die Bundespolizei begründet die Verfügung damit, dass Körperverletzungen mit Waffen und gefährlichen Werkzeugen, insbesondere Messern, aber auch das bloße Mitführen deutlich in ihrer Lage wahrnehmbar seien. Das beeinflusse die Sicherheit von Bahnreisenden und der Bevölkerung.

Schrillalarm als Hilfe

Ergänzend rät die Bundespolizeidirektion zu einem sogenannten Schrillalarm, auch Taschenalarm genannt. Er gibt einen lauten, schrillen Ton ab und macht Umstehende auf eine Gefahrensituation aufmerksam. Ziel sei, dass Täter angesichts möglicher Zeugen von der Tat ablassen. Weitere Tipps finden sich auf der Internetseite polizei-beratung.de.

Bildquellen

  • Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr Hannover: Marco Radke

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