Garbsen: Prozess um gefälschtes Führungszeugnis bei Pflege-Bewerbung

Mit einem in Garbsen gefälschten Führungszeugnis soll sich ein Mann um eine Stelle in einer Pflegeeinrichtung bemüht haben. Das Amtsgericht Hannover verhandelt den Fall am Montag, 2. November, ab 12.30 Uhr in Saal 2173 im Altbau. In seiner Terminsübersicht führt das Gericht das Verfahren unter dem Stichwort „Urkundenfälschung im Pflegebereich“.

15 Eintragungen im Bundeszentralregister

Der Angeklagte soll im November 2024 in Garbsen ein gefälschtes erweitertes Führungszeugnis hergestellt haben, aus dem keine Eintragungen hervorgingen. Dieses soll er einer Pflegeeinrichtung für Schwerstpflege vorgelegt haben, um dort eine Anstellung zu erlangen.

Nach dem Anklagevorwurf wies der Mann zu diesem Zeitpunkt tatsächlich 15 Eintragungen im Bundeszentralregister auf und stand unter Bewährung.

Termin kann sich kurzfristig ändern

Ob die Vorwürfe zutreffen, soll die Hauptverhandlung klären. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt für den Angeklagten die Unschuldsvermutung. Das Amtsgericht Hannover weist darauf hin, dass Termine kurzfristig aufgehoben oder verschoben werden können.

Aktenzeichen: (e) 243 Ds 2546 Js 56489/26

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