Das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Garbsen wächst: In Berenbostel hat die Stadt den Grundstein für einen dreigeschossigen Erweiterungsbau gelegt. Die Kapazität der Schule steigt von derzeit vier auf künftig 5,5 Züge. Die Gesamtkosten beziffert die Stadt Garbsen auf rund 48,23 Millionen Euro, die Fertigstellung ist voraussichtlich 2028.
Baubeginn war im Februar 2026. Aus dem Programm „Klimafreundlicher Neubau – Nichtwohngebäude, Kommunen“ erhält die Stadt eine Förderung von 1,875 Millionen Euro.
Fünf Lerncluster und eine Halle mit Bühne
Der Neubau wird eine Netto-Nutzfläche von rund 5.050 Quadratmetern umfassen. Fünf Lerncluster sind für unterschiedliche Unterrichtsformen gedacht, dazu kommen gemeinschaftlich genutzte Bereiche, darunter eine Bibliothek sowie Räume für Musik, Kunst und Werken. Als Herzstück nennt die Stadt eine dreigeschossige Halle mit Bühne und Sitzstufen.
Geothermie und Regenwasser
Gebaut wird in Holzhybridbauweise, geplant als klimafreundlicher Neubau nach dem KfW-40-Standard. Für die Wärmeversorgung kommt Geothermie zum Einsatz. Vorgesehen sind außerdem eine Photovoltaikanlage mit rund 97 Kilowatt-Peak und die Nutzung von Regenwasser für Toiletten, Urinale und Außenzapfstellen. Angestrebt wird das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude.
Zeitkapsel im Grundstein
Bei einer kleinen Feierstunde wurde eine Zeitkapsel eingesetzt. Sie enthält unter anderem einen Gruß des Bürgermeisters, das Jahrgangsheft 2026, eine Tageszeitung, Bauzeichnungen und Münzen. „Mit diesem Bau schaffen wir nicht einfach zusätzliche Quadratmeter, sondern einen Ort, an dem junge Menschen lernen, ihre Talente entdecken und Gemeinschaft erleben können“, sagte Bürgermeister Claudio Provenzano laut der Mitteilung der Stadt.
Bildquellen
- Stadtbahn-Haltestelle Herrenhäuser Gärten: Clic / Wikimedia Commons
- proklima-gesellschafter-2026: proKlima
- Amtsgericht Hannover, Ecke Augustenstraße/Leonhardtstraße: Christian A. Schröder (ChristianSchd)
- Grundsteinlegung Geschwister-Scholl-Gymnasium Garbsen: Stadt Garbsen
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