Burgdorf: Vortrag „Wie politisch war das Bauhaus?“ am Freitag im Schloss

Wie politisch war das Bauhaus? Dieser Frage geht die Kunsthistorikerin Friederike Otto am Freitag, 6. November 2026, um 18 Uhr im Ratssaal des Burgdorfer Schlosses am Spittaplatz 5 nach. Die Stadt Burgdorf hat den Vortrag angekündigt.

Das Staatliche Bauhaus wurde 1919 von Walter Gropius in Weimar als Kunstschule gegründet und führte Kunst und Handwerk zusammen. Es bestand bis 1933 und damit parallel zur Weimarer Republik. Frauen und Männer hatten dort gleiche Rechte und gleiche Pflichten. Seit 1996 gehören das Bauhausgebäude Dessau und weitere Häuser zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Laut Ankündigung stand die Einrichtung von Anfang an unter Beschuss konservativer und in der Folge rechtsextremer Kräfte. Auch heute stehe die Institution erneut unter politischem Druck.

Der Eintritt kostet 12 Euro, Mitglieder des Burgdorfer Kulturvereins Scena zahlen 10 Euro. Karten gibt es nur an der Abendkasse, Jugendliche haben freien Eintritt.

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