Igelburgen am Ackerrain: Burgwedel testet Winterquartiere für Igel

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Auf der Grünfläche am Ackerrain in Burgwedel gibt es seit dieser Woche die ersten Igelburgen der Stadt. Zwei Unterschlupfe sollen den Tieren in der kalten Jahreszeit als Rückzugsort dienen, teilt die Stadt Burgwedel mit. Es handelt sich um ein Pilotprojekt.

Gebaut wurden die Igelburgen am Donnerstag, 15. Oktober. Beteiligt waren Frau Gundert-Fröhlich und Herr Krelle vom BUND, drei Mitarbeitende des städtischen Bauhofs sowie drei Helferinnen und Helfer der Pestalozzi-Stiftung. Die Idee hatten der BUND und das städtische Amt für Umwelt und Stadtgrün gemeinsam entwickelt; umgesetzt wurde sie nach Angaben der Stadt innerhalb von zwei Wochen.

Paletten, Heu und Laub

Für den Bau wurden Paletten zu einer Art Höhle zusammengesetzt und mit Heu ausgelegt. Heu statt Stroh wurde bewusst gewählt: Die kürzeren Halme sollen das Risiko verringern, dass sich Igel mit ihren Gliedmaßen in langen Halmen verfangen und verletzen. Abgedeckt wurde die Konstruktion mit Zweigen und Laub, das natürlich isolieren soll. Die Paletten schützen zugleich vor zu großer Belastung von oben.

Die Stadt bittet darum, die fertigen Igelburgen so zu belassen, wie sie sind, und kein zusätzliches Laub oder Grünschnittgut darauf abzuladen. Wer etwas für den Igelschutz tun möchte, kann im eigenen Garten eine Igelburg bauen.

Futter zum Anlocken wird bewusst nicht ausgelegt. Die Igel sollen die Unterschlupfe freiwillig entdecken, außerdem sollen Futterstellen keine Ratten anlocken. Ein Hinweisschild zum Projekt soll in Kürze aufgestellt werden.

Weitere Igelburgen mit Schulen geplant

Ob die Tiere die Igelburgen annehmen, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Fällt die Rückmeldung positiv aus, sollen im nächsten Jahr weitere Igelburgen in Burgwedel entstehen, mit längerer Vorbereitung. Dann sollen auch Schulen eingebunden werden.

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