Die Heisenberg-Gesellschaft hat Prof. Dr. Reinhard Werner mit der Heisenberg-Medaille ausgezeichnet. Das teilt die Leibniz Universität Hannover (LUH) mit, an deren Institut für Theoretische Physik Werner von 2009 bis zu seinem Ruhestand im September 2023 Professor war. Als Leibniz Emeritus ist er der Universität weiter verbunden.
Die Gesellschaft würdigt damit seine „fundamentalen Beiträge zur mathematischen Formulierung und zum operationalen Verständnis von Quantentheorie und Quanteninformation, insbesondere der Heisenbergschen Unbestimmtheitsrelation“. Mit seiner Arbeitsgruppe hat sich Werner intensiv damit befasst, Heisenbergs heuristische Ideen zur Unschärfe zu präzisieren. Diese Ideen werden in diesem Jahr 100 Jahre alt.
„Es gibt viele Relationen, die verschiedene physikalische Aspekte erfassen, und viele scharfe quantitative Fassungen dieser Ideen“, sagt der Physiker.
Es ist nicht die erste Auszeichnung für Werner. In den Jahren davor hatte er bereits die Max-Planck-Medaille der Deutschen Physikalischen Gesellschaft erhalten, außerdem die Oskar-Klein-Medaille der Universität Stockholm und der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften.
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