Hannover: Leitungen der Amtsgerichte berieten über Personal und KI

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Die Leiterinnen und Leiter der niedersächsischen Amtsgerichte haben in Hannover über Personal, Digitalisierung und künstliche Intelligenz beraten.

Eingeladen zu der Tagung am Dienstag und Mittwoch, 3. und 4. November 2026, hatte das Amtsgericht Hannover. Im Mittelpunkt standen nach dessen Angaben Personal und Nachwuchsgewinnung, die Digitalisierung der Justiz und der Einsatz künstlicher Intelligenz. Zum Abschluss tauschten sich die Teilnehmenden mit Justizministerin Dr. Kathrin Wahlmann und den Präsidentinnen der Oberlandesgerichte Braunschweig, Celle und Oldenburg über die Ergebnisse aus.

Erster Kontakt mit der Justiz

Amtsgerichte befassen sich unter anderem mit Familien-, Betreuungs- und Nachlasssachen, Grundbuch- und Registersachen, Zivilprozessen und Strafverfahren. Für die meisten Bürgerinnen und Bürger seien sie der erste und häufig einzige Kontakt mit der Justiz, teilte das Amtsgericht Hannover am Mittwoch, 4. November 2026, mit. Wie die Menschen Justiz und Rechtsstaat wahrnehmen, hänge deshalb in besonderem Maße von ihrer Arbeit ab.

„Die Amtsgerichte sind das Gesicht der Justiz vor Ort“, sagte Dr. Christiane Hölscher, Präsidentin des Amtsgerichts Hannover. „Wer zu uns kommt, soll erleben, dass der Rechtsstaat funktioniert – verlässlich, verständlich und nah.“

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