Sehnde: Gedenkfeier für 14 Opfer der NS-Euthanasieverbrechen am 9. November

Vierzehn Menschen aus Sehnde und seinen heutigen Ortsteilen wurden Opfer der nationalsozialistischen Euthanasieverbrechen. An sie erinnern die Arbeitsgruppe Stolpersteine und die Stadt Sehnde mit einer Gedenkveranstaltung am Montag, 9. November, von 17 bis 19 Uhr im Ratssaal der Stadt, Nordstraße 21. Der Eintritt ist frei, teilt die Stadt Sehnde mit.

Ziel sei es, der Opfer gemeinsam zu gedenken, ihre Geschichten in Erinnerung zu rufen und ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen, heißt es in der Einladung.

Vortrag, Pappskulpturen und Klezmer

Bürgermeisterin Daniela Busche begrüßt die Gäste. Rebecca Tomlinson hält einen historischen Vortrag zu den nationalsozialistischen Euthanasieverbrechen. Die Projektgruppe Stolpersteine stellt die 14 Menschen und die entstehenden Erinnerungszeichen vor. Außerdem werden das Kunstprojekt der Pappskulpturen und der Entwurf für ein dauerhaftes Erinnerungszeichen aus Metall präsentiert.

Musikalisch begleiten Martin Häusler (Klarinette), Andreas Engelhorn (Violine) und Dirk Hoffmann (Gitarre) den Abend mit drei Klezmer-Stücken. Im Anschluss sind die Besucherinnen und Besucher zum Austausch eingeladen.

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