Eisstadion am Pferdeturm: Machbarkeitsstudie soll 2027 vergeben werden

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Ob Hannover ein neues Eisstadion am Pferdeturm bekommt oder das bestehende saniert wird, soll eine Machbarkeitsstudie untersuchen. Oberbürgermeister Belit Onay hat den potenziellen Nutzern bei einem Treffen den Planungsweg erläutert, wie die Landeshauptstadt Hannover am Freitag, 30. Oktober, mitteilte. Den Auftrag für die Studie hat die Verwaltung vom Rat erhalten.

Untersucht werden soll, ob und wie ein neues Eisstadion am bisherigen Standort oder in dessen Nähe gebaut werden kann. Die Studie soll bauliche, verkehrliche und finanzielle Fragen ebenso berücksichtigen wie mögliche Nutzungskonzepte.

Nutzergruppen zum Gespräch eingeladen

Zum Treffen eingeladen waren der Stammverein Indians e.V., die Indians GmbH, das Fan-Projekt Am Pferdeturm e.V., die Pferdeturm Hunters, der Förderkreis Nordkurve Pferdeturm e.V., Para-Eishockey ERC/BSN sowie die KMG als derzeitige Betreiberin des Eisstadions. „Uns ist der Dialog und das Einbeziehen der relevanten Gruppen wichtig. Wir arbeiten ergebnisoffen an einer guten Lösung für den Eissport in Hannover“, sagte Onay.

Andy Gysau vom Stammverein der Hannover Indians zeigte sich erfreut: „Wir sind sehr positiv überrascht, dass es bereits einen konkreten Zeitplan gibt und die Machbarkeitsstudie schon bald vorliegen wird.“

Zeitplan: Vergabe bis Ende März 2027

Als Nächstes soll das Flächenprogramm abgeschlossen und abgestimmt werden, Mitte November ist dazu ein weiteres Treffen mit den Nutzergruppen geplant. Parallel läuft die Suche nach geeigneten Grundstücken. Das Flächenprogramm ist laut Stadt keine Bauplanung. Es beschreibt, welche Nutzungen, Räume und Flächen benötigt werden und welche besonderen Anforderungen zu berücksichtigen sind. Ob neu gebaut oder saniert wird, beantwortet es noch nicht – das soll die Machbarkeitsstudie untersuchen.

Vergeben werden soll die Studie bis Ende des ersten Quartals 2027, die Bearbeitung dauert voraussichtlich etwa sechs Monate. Unter Beteiligung der Nutzergruppen sollen dann mögliche Grundstücksvarianten untersucht, Flächenparameter festgelegt und erste Kostenrahmen ermittelt werden. Danach folgen die politischen Beratungen und weitere Entscheidungen.

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