Das Rathaus Hemmingen zeigt ab Montag, 9. November 2026, die Ausstellung „Einige waren Nachbarn – Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand“.
Bürgermeister Jan Dingeldey eröffnet die Schau um 19 Uhr im Ratssaal am Rathausplatz 1, teilt die Stadt Hemmingen mit. Danach gibt Frau Bekiesch vom Bündnis für Demokratie und Weltoffenheit eine Einführung. Bis Sonntag, 29. November, ist die Ausstellung im Foyer des Rathauses zu sehen, der Eintritt ist frei.
Mitmachen, wegschauen, helfen
Die Ausstellung stammt vom United States Holocaust Memorial Museum. Sie fragt, wie der Holocaust möglich werden konnte und welche Verantwortung jeder Einzelne trägt. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die mitmachten, wegschauten oder schwiegen, aber auch Menschen, die halfen und Widerstand leisteten. Laut Stadt zeigt sie, wie Ausgrenzung Schritt für Schritt zum Alltag werden kann.
Veranstalter sind das Bündnis für Demokratie und Weltoffenheit in Hemmingen und die Stadt. Die Wanderausstellung stellt die Aktion Zivilcourage e. V. zur Verfügung. Angeboten werden auch kostenfreie interaktive Führungen, weitere Informationen dazu will die Stadt noch bekanntgeben.
Bildquellen
- Ankündigung Ausstellung Einige waren Nachbarn: Stadt Hemmingen
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