Hannover: 13 neue Stolpersteine am Mittwoch, 11. November, an neun Orten

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In Hannover werden am Mittwoch, 11. November 2026, 13 neue Stolpersteine an neun Orten verlegt.

Sie erinnern an Opfer des Nationalsozialismus, teilt die Landeshauptstadt Hannover mit. Organisiert hat die Verlegung das ZeitZentrum Zivilcourage. Es ist eine Selbstverlegung: Nicht der Künstler Gunter Demnig setzt die Steine, sondern Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Fachbereichs Tiefbau. Die Stationen liegen in den Stadtbezirken Mitte, Buchholz-Kleefeld, Vahrenwald-List, Nord und Linden-Limmer.

Ablauf am Mittwoch, 11. November 2026
9 bis 9.20 UhrRathenaustraße 16 (Mitte): Florence und Dr. Bernhard Presch9.35 bis 9.55 UhrDefreggerstraße/Ecke Buchenplan (Buchholz-Kleefeld): Samuel Cohn10.10 bis 10.30 UhrAm Welfenplatz 2 (Vahrenwald-List): Karl Hüller10.35 bis 10.55 UhrWerderstraße 18 C (Vahrenwald-List): Bernhard, Hermann und Meta Koch11.05 bis 11.25 UhrHeisenstraße 1 (Nord): Simon „Symcha“ Pesses11.30 bis 11.50 UhrKornstraße 17 (Nord): Konrad Zahnmesser12.20 bis 12.40 UhrJacobsstraße 17 (Linden-Limmer): Rosa und Caroline Katz12.45 bis 13.05 UhrLimmerstraße 3 (Linden-Limmer): Hugo Windesheim13.10 bis 13.30 UhrStärkestraße 18 B (Linden-Limmer): Emilie Davidsohn

Acht Steine für Jüdinnen und Juden

Acht der 13 Steine erinnern laut Stadt an Jüdinnen und Juden. Drei Steine in der Werderstraße gelten Bernhard, Hermann und Meta Koch, die die Stadt den Opfern der Krankenmorde zuordnet. Bei dieser Verlegung sind Angehörige dabei. Karl Hüller am Welfenplatz ordnet die Stadt den politisch Verfolgten zu, Konrad Zahnmesser in der Kornstraße der Verfolgtengruppe „Berufsverbrecher“.

Am Buchenplan spricht Bezirksbürgermeisterin Belgin Zaman, bei beiden Verlegungen in Vahrenwald-List Bezirksbürgermeister Thorsten Baumert.

Die Uhrzeiten sind laut Stadt ungefähre Angaben. Von Station zu Station können sich die Zeiten um etwa 10 bis 15 Minuten nach vorne oder hinten verschieben.

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