In Hannover werden am Mittwoch, 11. November 2026, 13 neue Stolpersteine an neun Orten verlegt.
Sie erinnern an Opfer des Nationalsozialismus, teilt die Landeshauptstadt Hannover mit. Organisiert hat die Verlegung das ZeitZentrum Zivilcourage. Es ist eine Selbstverlegung: Nicht der Künstler Gunter Demnig setzt die Steine, sondern Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Fachbereichs Tiefbau. Die Stationen liegen in den Stadtbezirken Mitte, Buchholz-Kleefeld, Vahrenwald-List, Nord und Linden-Limmer.
Acht Steine für Jüdinnen und Juden
Acht der 13 Steine erinnern laut Stadt an Jüdinnen und Juden. Drei Steine in der Werderstraße gelten Bernhard, Hermann und Meta Koch, die die Stadt den Opfern der Krankenmorde zuordnet. Bei dieser Verlegung sind Angehörige dabei. Karl Hüller am Welfenplatz ordnet die Stadt den politisch Verfolgten zu, Konrad Zahnmesser in der Kornstraße der Verfolgtengruppe „Berufsverbrecher“.
Am Buchenplan spricht Bezirksbürgermeisterin Belgin Zaman, bei beiden Verlegungen in Vahrenwald-List Bezirksbürgermeister Thorsten Baumert.
Die Uhrzeiten sind laut Stadt ungefähre Angaben. Von Station zu Station können sich die Zeiten um etwa 10 bis 15 Minuten nach vorne oder hinten verschieben.
Bildquellen
- Stolperstein in Hannover: Nortix08 / Wikimedia Commons
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