Mit der bevorstehenden Zeitumstellung und dem Beginn der dunklen Jahreszeit steigt nach Erfahrung der Polizei das Risiko für Wohnungseinbrüche. Täter nutzten die frühe Dämmerung, um unbemerkt in Häuser und Wohnungen einzudringen. Die Polizeidirektion Hannover beteiligt sich deshalb an der Aktionswoche „Eine Stunde mehr für Sicherheit“ und bietet Vorträge, Vorführungen und Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern an.
Während der Aktionswoche will die Polizei außerdem vermehrt in Wohnvierteln Streife gehen. Die Beamtinnen und Beamten seien dabei ausdrücklich ansprechbar und beantworteten Fragen direkt vor Ort, kündigt die Polizeidirektion an. Alle Aktionen, Infostände und Vorträge hat sie auf ihrer Internetseite zusammengestellt.
Gekippte Fenster sind offene Fenster
Nach Angaben der Polizei scheitert nahezu die Hälfte aller Einbrüche an aufmerksamen Nachbarn oder guter Sicherungstechnik. Sie rät, Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit vollständig zu schließen. Haus- und Wohnungsschlüssel sollten nie draußen versteckt werden. Auch Nachbarschaftshilfe helfe, ebenso der Verzicht auf öffentliche Abwesenheitsnotizen, etwa auf dem Anrufbeantworter oder in sozialen Netzwerken.
Kostenlose Beratung zu Hause
Die Technische Prävention der Polizeidirektion Hannover berät kostenlos und neutral zur mechanischen und elektronischen Sicherungstechnik. Nach Terminabsprache, telefonisch unter 0511 109-1114 oder per E-Mail, kommen Fachberaterinnen und Fachberater direkt zu den Wohn- oder Gewerbeobjekten. Sie analysieren dort Schwachstellen und erstellen ein Sicherheitskonzept. Die Polizei gibt außerdem Listen von Fachfirmen heraus, die vom Landeskriminalamt anerkannt sind.
Wer die Empfehlungen umsetzt, kann für das private Wohnobjekt auf Wunsch die Präventionsplakette „Zuhause sicher“ erhalten.
Bildquellen
- Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr Hannover: Marco Radke
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