Region Hannover: Eva Bender startet als erste Frau an der Spitze

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Eva Bender leitet seit Sonntag, 1. November 2026, als erste Frau die Region Hannover. Die 45-Jährige stellte sich am Montag, 2. November 2026, in der Swiss Life Hall den rund 3.300 Mitarbeitenden vor, teilt die Region Hannover mit. Ihre Amtszeit dauert acht Jahre.

69,41 Prozentder Stimmen für Eva Bender in der Stichwahl am Sonntag, 27. September 202630,6 Prozentim ersten Wahlgang am Sonntag, 13. September 2026acht Jahredauert ihre Amtszeit

In der Stichwahl am Sonntag, 27. September 2026, erhielt sie 69,41 Prozent der Stimmen, im ersten Wahlgang am Sonntag, 13. September 2026, waren es 30,6 Prozent. Vor ihr leiteten Steffen Krach, Hauke Jagau und Dr. Michael Arndt den 2001 gegründeten Kommunalverband.

„Daran lasse ich mich messen“

Die Herausforderungen für die Kommunen und die Region als Verwaltung seien groß, sagte Bender bei der Versammlung. Sie werde deshalb auf klare Prioritäten und maximale Transparenz setzen. Die Region stehe vor herausfordernden Zeiten, insbesondere mit Blick auf die finanzpolitische Lage. Entscheidungen, die vor der Region lägen, seien konsequent und transparent anzugehen. „Daran lasse ich mich messen“, sagte sie.

Stationen in Langenhagen, Braunschweig und Hannover

Zuletzt war Bender von 2024 bis 2026 Dezernentin für Bildung und Kultur der Landeshauptstadt Hannover. Davor arbeitete sie von 2020 bis 2024 in Langenhagen, zunächst als Sozialdezernentin und Stadträtin, ab 2022 als Erste Stadträtin. Von 2017 bis 2020 leitete sie den Fachbereich Schule der Stadt Braunschweig, von 2014 bis 2017 war sie Bereichsleiterin Schulplanung und Pädagogik bei der Stadt Hannover. Von 2008 bis 2014 arbeitete sie als Geschäftsführerin und Referentin bei der SPD-Ratsfraktion Hannover.

Kliniken und Zivilschutz im Fokus

Neben Mobilität und Wohnraum stehen für Bender der Zivilschutz und die medizinische Versorgung besonders im Fokus. Die Zusammenarbeit zwischen den Kliniken will sie stärken. Die Gesundheitsversorgung nannte sie „eine zentrale Säule der öffentlichen Daseinsvorsorge“.

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