Niedersachsen: Grüne nominieren Neubauer und Onay für die Bundesversammlung

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Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay und die Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer sollen für die Grünen in die Bundesversammlung. Das teilte die Grünen-Landtagsfraktion Niedersachsen am Donnerstag, 5. November 2026, mit.

Die Fraktion wird nach eigenen Angaben mit voraussichtlich zehn Delegierten an der Wahl des nächsten Staatsoberhaupts teilnehmen. Neben Mitgliedern der Landtagsfraktion und aus der Kommunalpolitik nominiert sie drei Persönlichkeiten aus der Zivilgesellschaft: Neubauer, die Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal und den Bildungsforscher Aladin El-Mafaalani.

Die zehn Vorschläge der Grünen-Landtagsfraktion
Luisa NeubauerKlimaschutzaktivistinDüzen TekkalJournalistin und MenschenrechtsaktivistinAladin El-MafaalaniBildungsforscherAnne KuraFraktionsvorsitzendeDetlev Schulz-HendelFraktionsvorsitzenderJulia Willie HamburgKultusministerin und VizeministerpräsidentinGreta GarlichsLandesvorsitzende GrüneOnyeka OshionwuOberbürgermeisterin GöttingenBelit OnayOberbürgermeister HannoverKim FürwentschesLandrat Kreis Osterholz

Fraktion will Stimmen für die Demokratie

Mit der Nominierung wolle die Fraktion Menschen eine Stimme geben, die sich in besonderer Weise für die Demokratie, den gesellschaftlichen Zusammenhalt, Chancengerechtigkeit und den Schutz der Lebensgrundlagen einsetzten, heißt es in der Mitteilung. Die Bundesversammlung sei „ein Spiegel unserer vielfältigen Gesellschaft“, sagte Fraktionsvorsitzende Anne Kura. „Gerade in Zeiten, in denen die Demokratie in Deutschland unter Druck steht, sind solche Stimmen unverzichtbar.“

Neubauer spricht vom Klimakurs

Neubauer verwies auf den Klimakurs des Landes, der über Schicksale von vielen Generationen mitbestimme. „Es ist mir eine Ehre, bei dieser demokratischen Wahl mitwirken zu dürfen“, sagte sie. Tekkal nannte die Teilnahme „eine besondere Aufgabe“, El-Mafaalani wünschte sich vom Staatsoberhaupt Impulse für das soziale Zusammenleben, den öffentlichen Diskurs und die demokratische Kultur.

Die Delegierten wählen in Berlin das künftige Staatsoberhaupt.

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